Beschreibung

Der Entwurf entstand zum Thema „Die Liebe und ihr Schmuck“ auf. Das Brustschild nimmt dabei Bezug auf die Ethik und Moral des Schmuckes und des Schmucktragens an sich - in Verbindung mit dem Ausdruck von Liebe, Sexualität und die Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft. Zentrales Thema des Entwurfes ist die Zensur. Es werden die moralischen und gesellschaftlichen Konventionen hinterfragt. „Wer da weiß, was Liebe ist, nämlich frei von Zweck, Belohnung, Machtausübung, wird vielleicht auch ahnen was Schmuck sein könnte.“ Wolfgang Rahs. Die äußere Form des Brustschilds stellt einen rechteckigen Zensurbalken aus Messingblech dar. Aus dem Zensurrahmen treten stilisiert Brustsilhouetten hervor - ohne Brustwarzen. Die linke Brust trägt an der rechten oberen Seite einen klar definierten, rechteckigen Schlitz, wie er als Geldeinwurf zu finden ist. Die rechte Ausbuchtung weist im Herzbereich einen amorphen Schlitz - einen Messerstich - auf. Das Schild wird von einem filigranen Träger abgeschlossen: wie ein Aushängeschild trägt man das Brustschild in seiner ganzen Bedeutung vor sich.

Details

  • Kategorien

    konzept
    schmuck

  • Info

    Messing, getrieben und genietet

  • Jahr

    8. January 2019

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